Seit dem Omnibus-Paket berichten sehr viel weniger Unternehmen verpflichtend, aber die Anforderungen an die, die es tun, sind geblieben. Und wer freiwillig berichtet, steht vor denselben Fragen: Welche Themen sind wesentlich, woher kommen die Daten und wie hält das einer Prüfung stand. Dieser Artikel zeigt, wo WeShyft dabei ansetzt.
Wo Unternehmen heute stehen
Verpflichtend nach CSRD berichten nur noch Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und mehr als 450 Millionen Euro Umsatz, erstmals für das Geschäftsjahr 2027. Alle anderen sind raus aus der Pflicht, aber nicht aus der Nachfrage: Banken, Versicherer, Förderinstitute und große Kunden fragen weiter. Für sie gibt es seit Juli 2026 einen eigenen freiwilligen Standard. Die Einordnung dazu steht in unserem Beitrag zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für KMU.
Der Ablauf ist in beiden Fällen derselbe, nur der Umfang unterscheidet sich. Wir begleiten ihn vollständig oder in einzelnen Schritten.
Wesentlichkeitsanalyse
Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse steht am Anfang und entscheidet, worüber überhaupt berichtet wird. Wie sie abläuft, haben wir in sieben Schritten beschrieben.
Im Projekt übernehmen wir die Analyse des Status quo und der Wertschöpfungskette, die Themenliste, die Einbindung interner und externer Stakeholder, die Bewertung von Auswirkungen einerseits und Risiken und Chancen andererseits sowie die Dokumentation, die später der Prüfung standhält.
Daten erfassen
Der Teil, der in der Praxis die meiste Zeit kostet, ist nicht die Analyse, sondern das Zusammentragen der Daten. Genau dafür ist unsere Software gebaut: Sie wählen den Standard, erfassen die Daten je Indikator und versenden Fragebögen mit Frist und Zuständigkeit an die Kolleg:innen, die die Werte liefern. Belege hängen am jeweiligen Indikator, Konzernstrukturen und die Konsolidierung von Tochtergesellschaften sind abgedeckt.
Dazu kommen Prüfpfade und Freigabe, ein Zugang für die Wirtschaftsprüfung und der Export als PDF, Word oder CSV. Im Anschluss an die erste Erhebung machen wir eine Gap-Analyse, begleiten das Nachfassen und konsolidieren die Angaben.
Ziele und Strategie
Ein Bericht ohne Ziele beschreibt nur den Ist-Zustand. Deshalb gehört zur Berichterstattung ein Workshop mit der Geschäftsführung, in dem Ziele und Ambitionsniveaus festgelegt werden, je Handlungsfeld und mit den Maßnahmen, die dazugehören. Wir bereiten die Zielhypothesen vor, moderieren und arbeiten die Ergebnisse nach. Daraus entsteht ein Fahrplan, der sich direkt in der Software weiterführen lässt.
Klimabilanz als Grundlage
Ohne belastbare Emissionsdaten bleibt der Klimateil eines Berichts dünn. Wir bilanzieren nach dem Greenhouse Gas Protocol, Scope 1 bis 3, mit Methodenbericht und Export. Wer den Bericht ohnehin angeht, sollte diesen Schritt nicht ans Ende legen, sondern an den Anfang.
Wo Sie anfangen
Am Anfang steht eine schlichte Frage: Sind Sie berichtspflichtig, oder berichten Sie, weil jemand danach fragt. Davon hängt ab, ob es ein vollständiger ESRS-Bericht wird oder der deutlich schlankere freiwillige Standard reicht. Diese Einordnung machen wir in einem kurzen Gespräch, bevor irgendjemand Daten sammelt.
WeShyft
Berichten, ohne bei null anzufangen
Unsere Software führt Sie durch die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach ESRS, VSME und EMAS: gemeinsame Datenerfassung im Team, nachvollziehbare Belege und am Ende ein fertiger Bericht. Wenn Sie noch nicht sicher sind, was für Ihr Unternehmen gilt, klären wir das vorab in einem kurzen Gespräch.
Stand: 14. September 2026.