Prüfen Sie Ihre Umweltaussagen, bevor es EmpCo tut.
Ein kostenloser Claude-Skill, der Ihre Marketing- und Produkttexte gegen die EmpCo-Richtlinie (EU 2024/825) prüft, jede Aussage per Ampel bewertet und rechtssichere Umformulierungen vorschlägt.
Der Stichtag ist keine Schonfrist.
Die EmpCo-Richtlinie verbietet ab dem 27.09.2026 pauschale Umweltbegriffe, Kompensationsclaims und selbstgemachte Siegel. Angreifbar sind viele dieser Aussagen aber schon heute, das „klimaneutral“-Urteil des BGH von 2024 hat die Maßstäbe längst verschärft.
Verbindlich für alle B2C-Texte
Die neuen Tatbestände gelten dann auch für bereits veröffentlichte Website-, Verpackungs- und Werbetexte, nicht nur für neue Kampagnen.
Schon heute angreifbar
Irreführende Umweltwerbung ist bereits jetzt unzulässig. Der BGH verlangt, dass mehrdeutige Begriffe direkt in der Werbung erklärt werden, ein QR-Code genügt nicht.
16 klare Tatbestände
Von Per-se-Verboten über Irreführung bis zu Informationspflichten, der Skill prüft jede Aussage systematisch gegen den vollständigen Katalog.
Eine Ampel für jede Aussage.
Sie fügen Ihren Text ein, der Skill inventarisiert jede Umweltaussage, gleicht sie gegen den Prüfkatalog ab und liefert eine nachvollziehbare Bewertung, mit konkreten Umformulierungen, wo es nötig ist.
Ein Per-se-Verbot greift, etwa bei „klimaneutral“ auf Kompensationsbasis.
Der Skill unterscheidet, ob Sie umformulieren oder nur einen Nachweis beibringen müssen.
Spezifiziert, reichweitentreu und belegt, die Aussage bleibt.
Beruht auf dem Ausgleich von Emissionen durch Zertifikate, per se unzulässig.
Statt dessen: „Wir investieren in zertifizierte Klimaschutzprojekte“ (ohne Neutralitätsaussage).
Statt dessen: „Verpackung aus [X] % Recyclingkarton“.
Beibehalten, Zertifikat im Nachweisregister führen.
Alle Tatbestände der Richtlinie, in prüfbarer Form.
Per-se-Verbote
Pauschale Umweltbegriffe, Kompensationsclaims, Siegel ohne Zertifizierung, gesetzliche Pflicht als Vorteil. Keine Einzelfallabwägung.
Irreführung
Zukunftsversprechen ohne Plan, irrelevante Vorteile, Vergleiche ohne Offenlegung, implizite Aussagen durch Bild und Farbe.
Informationspflichten
Gewährleistung und Garantie, Reparierbarkeit und Ersatzteile, Softwareupdates, fehlende Pflichtangaben werden ergänzt.
Laden, einbinden, prüfen.
Skill herunterladen
Eine Datei, kostenlos und ohne Anmeldung. Der Download enthält den kompletten Skill inklusive Prüfkatalog und Formulierungshilfen.
In Claude.ai einbinden
In Claude.ai unter Einstellungen › Fähigkeiten (Skills) die Datei hochladen. Der Skill greift danach automatisch, sobald Umweltaussagen im Spiel sind.
Optimiert für Claude.ai. Der Skill ist ein offenes Textformat und lässt sich mit kleinen Anpassungen auch in anderen KI-Systemen als Prompt oder Anweisung nutzen.
Text prüfen lassen
Text einfügen oder Datei anhängen. Sie erhalten die Ampelbewertung je Fundstelle, auf Wunsch als Word-Prüfbericht.
Der EmpCo-Skill, kostenlos für Ihr Team.
Kein Formular, keine E-Mail-Adresse. Datei laden, in Claude.ai einbinden und loslegen.
Prüflogik, Ampelsystem und Ausgabeformate für die Chat-Analyse.
Alle 16 Tatbestände mit Auslösefragen, Beispielen und Sanierungswegen.
Muster von allgemein zu spezifiziert, Wortlisten kritischer Begriffe.
Für einen prüffähigen Bericht im WeShyft-Layout zur Kundenübergabe.
Nicht allein durch die Regulierung.
Der Skill ist ein Werkzeug, die Community ist der Austausch dahinter. Werden Sie Teil von Deutschlands größter KI-ESG-Community und tauschen Sie sich mit über 450 Nachhaltigkeitsverantwortlichen aus.
Praxisaustausch mit Kolleg:innen, die vor denselben Fragen stehen.
Neue Skills wie dieser, Templates und Praxisleitfäden, sobald sie fertig sind.
Regelmäßige Einordnungen zu EmpCo, CSRD und der Regulierungspraxis.
EmpCo-Richtlinie, kurz beantwortet.
Was ist die EmpCo-Richtlinie?
Die EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825, ausgeschrieben „Empowering Consumers for the Green Transition“, schützt Verbraucherinnen und Verbraucher vor irreführenden Umweltaussagen. In Deutschland wird sie über eine Verschärfung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb umgesetzt und gilt ab dem 27. September 2026.
Welche Unternehmen sind betroffen?
Praktisch jedes Unternehmen, das Endkundinnen und Endkunden mit Umweltaussagen anspricht, branchenübergreifend und unabhängig von der Größe. Betroffen sind Werbung, Verpackung, Webshop, Verkaufsunterlagen und Produktkennzeichnung. Auch im B2B ist Vorsicht geboten, sobald Aussagen in die Endkundenkommunikation einfließen.
Welche Umweltaussagen sind ab 2026 verboten?
Pauschale Umweltbegriffe ohne Nachweis, etwa „umweltfreundlich“ oder „grün“, Klimaclaims auf Kompensationsbasis wie „klimaneutral produziert“, selbstgemachte Nachhaltigkeitssiegel ohne anerkannte Zertifizierung und das Bewerben gesetzlicher Pflichten als besonderer Vorteil. Der Prüfkatalog des Skills bildet alle 16 Tatbestände ab.
Was droht bei Verstößen?
Verstöße werden in Deutschland über das UWG sanktioniert. Typisch sind zunächst Abmahnungen und Unterlassungsklagen durch Mitbewerber oder Verbände. Bei systematischen Verstößen mit EU-Bezug können zusätzlich Bußgelder von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes verhängt werden.
Kann ich mit der Prüfung bis 2026 warten?
Besser nicht. Irreführende Umweltwerbung ist bereits heute über § 5 UWG angreifbar. Der Bundesgerichtshof hat 2024 im „klimaneutral“-Urteil entschieden, dass mehrdeutige Umweltbegriffe direkt in der Werbung erklärt werden müssen, ein Verweis per QR-Code genügt nicht.
Brauche ich Claude, um den Skill zu nutzen?
Der Skill ist für Claude.ai optimiert und wird dort unter Einstellungen und Fähigkeiten eingebunden. Da es sich um ein offenes Textformat handelt, lässt er sich mit kleinen Anpassungen auch in anderen KI-Systemen als Prompt oder Anweisung verwenden.
Was kostet der EmpCo-Skill?
Nichts. Der Download ist kostenlos, ohne Formular und ohne Angabe einer E-Mail-Adresse. Enthalten sind der Skill selbst, der vollständige Prüfkatalog, Formulierungshilfen und eine Word-Berichtsvorlage.
Ersetzt die Prüfung eine Rechtsberatung?
Nein. Der Skill liefert eine fachliche Einschätzung mit nachvollziehbarer Begründung je Fundstelle und ist als Vorarbeit gedacht. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall bleibt Aufgabe Ihrer Rechtsberatung.
EmpCo-Richtlinie, Green Claims und der Weg zu prüfbaren Umweltaussagen.
Die EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825 verändert ab dem 27. September 2026, wie Unternehmen über Umwelt und Nachhaltigkeit sprechen dürfen. Wer Umweltaussagen prüfen will, bevor Abmahnungen ins Haus stehen, braucht keinen großen Apparat, sondern einen klaren Prüfkatalog und eine nachvollziehbare Bewertung je Aussage. Genau das leistet dieser kostenlose Claude-Skill.
Der Begriff Green Claims meint jede werbliche Aussage über die Umwelteigenschaften eines Produkts, einer Verpackung oder eines Unternehmens. Kritisch sind vor allem drei Muster: pauschale Begriffe ohne Beleg, Klimaneutralität auf Basis gekaufter Zertifikate und Siegel, die nicht auf einer anerkannten Zertifizierung beruhen. Der Skill ordnet jede Fundstelle einem der 16 Tatbestände zu und schlägt eine tragfähige Umformulierung vor.
Ein Greenwashing-Check lohnt sich schon vor dem Stichtag. Irreführende Umweltwerbung ist bereits über § 5 UWG angreifbar, und das „klimaneutral“-Urteil des Bundesgerichtshofs von 2024 hat die Anforderungen an die Erklärung mehrdeutiger Begriffe deutlich verschärft. Wer seine Website-, Verpackungs- und Werbetexte jetzt durchgeht, verteilt die Arbeit über Monate statt über Wochen.
Die Ampelbewertung trennt sauber zwischen drei Fällen: Rot bedeutet, dass ein Per-se-Verbot greift und die Aussage gestrichen oder ersetzt werden muss. Gelb unterscheidet, ob eine Umformulierung nötig ist oder ob ein vorhandener Nachweis genügt. Grün heißt, dass die Aussage spezifiziert, reichweitentreu und belegt ist und bleiben kann. Jede Bewertung kommt mit Begründung, damit sie im Team und gegenüber der Rechtsabteilung nachvollziehbar bleibt.
Der Skill ist ein Werkzeug, keine Strategie. Wenn hinter den Aussagen belastbare Daten stehen sollen, führt der Weg über eine Nachhaltigkeitsberatung mit Klimabilanz und Wesentlichkeitsanalyse, und bei Berichtspflicht über ein strukturiertes ESRS-Reporting. Wer sich laufend austauschen möchte, findet in der WeShyft-Community über 450 Nachhaltigkeitsverantwortliche, die vor denselben Fragen stehen.